Erfolgreicher Bürgerdialog in Hohenlinden

Auf dem Podium (v.l.n.r): Birghan (stehend), Winhart, Janich, Multusch

Zahlreiche interessierte Bürger nahmen am vergangenen Samstag im Wendlandhaus Hohenlinden an der Informationsveranstaltung der AfD zum Landratswahlkampf in Ebersberg teil.

Neben dem Ebersberger Landratskandidaten Dr. Christoph Birghan waren Andreas Winhart MdL und Oliver Multusch als Redner aktiv, die in Rosenheim bzw. Mühldorf für die AfD als Landräte kandidieren und den kurzfristig verhinderten Landtagsabgeordneten Joachim Paul aus Rheinland-Pfalz vertraten. Beide berichteten über die politischen Entwicklungen in Rosenheim und Mühldorf, mit einem ernüchternden Befund: die Probleme in Gesundheitsversorgung, Bildungs- und Energiepolitik ähneln den Zuständen in unserem Landkreis Ebersberg erschreckend.

Aus der Sächsischen Schweiz war zudem extra der Bundestagsabgeordnete Steffen Janich angereist. Er ergänzte die Diskussion um die bundespolitische Perspektive und schilderte seine kommunalpolitischen Erfahrungen in Sachsen aus erster Hand.

Dr. Birghan machte in seinem Redebeitrag deutlich, warum Ebersberg endlich eine neue, konservative und bürgernahe Politik braucht:

Der skandalbelastete CSU-Landrat Niedergesäß verschwendete Millionen – und das im großen Umfang am Kreistag vorbei. Das Finanzamt Ebersberg zählt zu den langsamsten in ganz Bayern, und ist, laut Birghan, damit ein prominentes Beispiel für einen Standortnachteil im Landkreis. Daneben setzte sich Birghan vehement dafür ein, dass der Ebersberger Forst, seines Zeichens Naherholungs- und Wasserschutzgebiet, nicht durch Windkraftanlagen zerstört werden soll. „Der Ebersberger Forst muss seine wichtige Funktion für Mensch und Natur behalten“, so Birghan.

Ein besonderes Augenmerk legte der AfD-Landratskandidat schließlich auf den durch sogenannte NGOs und halbstaatlichen Organisationen, wie die Energieagentur, sich verfestigenden „Schattenstaat“, in dem, an demokratischer Kontrolle vorbei, Politik gegen die Interessen der Bürger gemacht wird und die immergleichen Akteure Steuergelder für eine links-grüne Agenda verpulvern. „Hier werden wir künftig genau hinschauen, wer da arbeitet und wie viel Geld für ideologische Projekte statt für die Bürger ausgegeben wird“, strich Birghan heraus.

Auf dem Podium (v.l.n.r): Birghan (stehend), Winhart, Janich, Multusch